Kaiser Metallwaren

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CNC-Drehen

Bei CNC-Drehen handelt es sich um ein Fertigungsverfahren für Metalle, aber auch für Kunststoffe. Früher wurde von Hand auf einer Drehbank gedreht, heutzutage erfolgt die Fertigung eines Drehteils automatisiert auf CNC-Drehmaschinen. CNC steht hierbei für 'Computerized Numerical Control'; CNC-Maschinen können also mit Hilfe modernster Computer-Steuerungstechnik, Drehteile mit hoher Wiederholgenauigkeit auch komplexere Formen automatisiert produzieren.

In Automatendrehereien werden folgende Steuerungstechniken verwendet:

Moderne CNC-Maschinen verfügen über mehr als sechs Bearbeitungsachsen. Hierbei stellt die vierte bis sechste Achse jeweils eine Drehung um die Haupt-Achse dar. Anders wie beim Fräsen rotieren hier das Werkstücke - diese führen die Hauptschnittbewegungen mit ihren Rotationen aus. Beim CNC-Drehen werden die fixierten Werkzeuge am rotierenden Werkstück mit Hilfe des Werkzeugschlittens entlang bewegt, um Späne abzufräsen. In Ausnahmefällen rotiert auch das Werkzeug (z. B. bei Gewindewirbeln). Das CNC-Drehen gilt gemäß Einteilung der Fertigungsverfahren nach DIN 8580 als sog. Trennverfahren.
Bei der Herstellung von Drehteilen durch CNC-Drehen kann oftmals auf eine kontinuierliche Betreuung der Produktion durch Personal verzichtet werden, da sogar das Qualitäts-Controlling völlig automatisiert in den Produktionsprozess integriert werden kann. Ebenso kann die Kontrolle von Werkzeugbruch und -verschleiss vollautomatisch erfolgen. Im Prinzip können Automatendrehereien jede herkömmliche Drehmaschine durch den Einsatz standardisierter Bauteile zu einer CNC-Maschine umgestalten. An zeitgemäßen CNC-Drehmaschinen sind die Antriebssysteme mit Linearantrieben oder Kugelgewindetrieben versehen - diese sind annähernd spielfrei und damit wird auch ein sog. Gleichlauffräsen durchführbar.

Drehteile und klassisches CNC-Drehen

Beim klassischen Drehen werden primär runde Drehteile bearbeitet und hergestellt. Modernste Technik von CNC-Drehmaschinen erlauben es Automatendrehereien heutzutage, auch Drehteile zu liefern, die früher nur auf einer Fräsmaschine gefertigt wurden. Liegen die Drehteile im mikroskopischen Bereich, z. B. in der Medizin-, Mikrotechnik oder Uhrenindustrie, so werden diese als Décolletage bezeichnet (Kleinstdrehteile).

CNC-Drehen und Drehverfahren

Vom Innendrehen oder Außendrehen spricht man, je nachdem, wie die Bearbeitungsstelle am Werkstück liegt. Je nach Vorschubrichtung kann man zwischen Querdrehen oder Längsdrehen unterschieden. Je nach Bearbeitungsoberfläche kann man von Schraubdrehen, Wälzdrehen, Runddrehen, Profildrehen, Formdrehen, oder Plandrehen sprechen.

Drehteile können in folgenden Verfahren hergestellt werden:

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